CO2-neutrale Verwaltung Berlin

Partner: 
Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (Sonderreferat Klimaschutz)
Projektzeitraum: 
seit 2016

Mit dem im März 2016 verabschiedeten Berliner Energiewendegesetz hat das Land Berlin Klimaschutzziele definiert und Instrumente zur deren Erreichung festgelegt. Die Vorbildfunktion der öffentlichen Hand spielt dabei eine besondere Rolle: Bis 2030 soll eine weitgehend CO2-neutrale Verwaltung geschaffen werden.

Im Auftrag der der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz erarbeitet die Berliner Energieagentur einen Maßnahmenplan für alle Berliner Bezirks- und Senatsverwaltungen mit den Schwerpunkten Gebäudenutzung, Mobilität (Fuhrpark und Dienstreisen), Veranstaltungen und Beschaffungsvorgänge.

Maßnahmenvorschläge werden von den Mitarbeiter*innen der betroffenen Verwaltungen im Rahmen von Workshops und eines Online-Beteiligungsverfahrens eingebracht. Das Interesse der Mitarbeiter*innen an dieser Form der Partizipation ist groß und die Vorschläge bunt: Sie reichen vom Dienstfahrrad, einer regional inspirierten Kantine bis hin zu Sharingmodellen in der Verwaltung.

Neben der Moderation des Prozesses und dem angeregten Austausch mit den Beteiligten in Workshops entwickelt die BEA eine Systematik, um die vielseitigen und umfangreichen Vorschläge zu clustern, zu kategorisieren und zu bewerten. Wichtig ist hierbei die Leitidee: vermeiden – verändern – kompensieren. Damit soll eine hohe Umsetzungsquote mit hoher Akzeptanz aller Beteiligten ermöglicht werden.

 

Weitere Informationen auf der Webseite der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz.