Stromspar-Check kommunal

Partner: 
BMUB, Caritas, Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD)
Projektzeitraum: 
seit 2009

In den meisten Privathaushalten gibt es hohe Potenziale, Strom- und Wasser zu sparen. Jedoch verfügen Menschen mit niedrigem Einkommen meist nicht über die finanziellen Mittel, um in Energie- und Wasserspartechnik zu investieren.

Auch das Wissen darüber, wie gespart werden kann, ist oft nicht vorhanden. Hier setzt das Projekt an. Die Aktion „Stromspar-Check für einkommensschwache Haushalte“ - jetzt Stromspar-Check Kommunal - hilft Menschen mit niedrigem Einkommen, ihren Energieverbrauch zu reduzieren. Bei dem vom Deutschen Caritasverband und dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) gemeinsam organisierten Sozial- und Klimaschutzprojekt können sich Bezieher von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld beteiligen.

Strom sparen, Klima stärken, Geldbeutel schonen

Neben nützlichen Informationen zum Verbrauchsverhalten bekommen sie kostenlos Soforthilfen wie Energiesparlampen oder schaltbare Steckerleisten. Als sogenannte „Stromsparhelfer“ fungieren ehemalige Langzeitarbeitslose, die von den Energieagenturen zu Ratgebern ausgebildet werden. Jeder fünfte Stromsparhelfer konnte mittlerweile in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden. Die Berliner Energieagentur ist verantwortlich für die Regionalkoordination in den Bundesländern Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Bundesweit ist der Stromspar-Check an über 100 Standorten vertreten. Bis heute haben die Stromsparhelfer über 250.000 Haushalten geholfen, ihren Energieverbrauch um durchschnittlich 100 Euro pro Jahr zu senken.

 

Mehr Informationen finden Sie auf der Projektwebseite

Hier sehen Sie einen aktuellen Film zum Projekt.