BEA und E-Nova vereinbaren Zusammenarbeit

Vertragsunterzeichnung in Lissabon. Foto: Luis Ponte Eingerahmt von Bürgermeistern: Michael Geißler (BEA) und Angelo Mesquita (E-Nova) mit dem MoU. Links Lissabons stellv. Bürgermeister José Sá Fernandez. Rechts Berlins Bürgermeisterin Ramona Pop.
Berlin
26. Mai 2017

Die Berliner Energieagentur (BEA) und die Energie- und Umweltagentur der portugiesischen Hauptstadt Lissabon (Lisboa E-Nova) wollen enger miteinander kooperieren. Ein Memorandum of Understanding unterzeichneten in Lissabon BEA-Geschäftsführer Michael Geißler und der Präsident der E-Nova, Angelo Mesquita. An der Zeremonie nahmen auch Berlins Bürgermeisterin Ramona Pop und ihr Amtskollege José Sá Fernandes teil, für Umwelt und Energie zuständiger stellv. Bürgermeister von Lissabon.

BEA und E-Nova planen, beim Know-how Transfer und bei europäischen Förderprojekten zusammenzuarbeiten. Die portugiesischen Partner haben insbesondere Interesse an einer Vertiefung im Bereich von Energiedienstleistungen für öffentliche und private Gebäude.

Ähnliche Abkommen hat die BEA bereits mit Partneragenturen oder Verwaltungen in Mexiko-Stadt, Buenos Aires und Tel Aviv geschlossen. Außerdem gibt es mit weiteren Städten wie Paris, Warschau oder Wien eine konkrete und zielgerichtete Projektarbeit. Am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche kommen viele dieser Partner auf Einladung der BEA zu der internationalen Konferenz „Smart Growing Energy Cities“ im Roten Rathaus zusammen.

Die Vertragsunterzeichnung fand am Rande des Asia-Europe-Meetings of Governors and Mayors (ASEM) statt, zu dem die Stadt Lissabon eingeladen hatte. Die Berliner Delegation wurde von der Bürgermeisterin und Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Ramona Pop, angeführt.