Engagiert für das Klima: Würdigung von 25 Berliner Schulen für ihr Engagement zum Klimaschutz

Christian Gaebler und Michael Geißler mit Schülern der Leuchtturmschulen Staatssekretär Christian Gaebler (r.) und BEA-Geschäftsführer Michael Geißler (l.) mit Schülern der prämierten Leuchtturmschulen.
Berlin
5. Juli 2016
  • Staatssekretär Christian Gaebler: „Unser Projekt unterstützt junge Menschen in ihrem Engagement.“
  • Zwanzig Berliner Schulen können im nächsten Schuljahr wieder Leuchtturmschule werden.

Umweltstaatssekretär Christian Gaebler hat 25 Berliner Schulen für ihr Engagement zum Klimaschutz gewürdigt. Die Leuchtturmschulen des Projektes „Energie und Klimaschutz in Schulen“, eine Initiative der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, nutzten die angebotenen Workshops und Materialien, um Stromsparer, Mülltrenner oder Ressourcenschoner zu werden. Dabei informierten sie sich über die Hintergründe klimatischer Veränderungen und die Folgen ihres Handelns.

Drei Leuchtturmschulen, die sich im Schuljahr 2015/2016 besonders engagiert mit dem Thema beschäftigten und neue Klimaschutzprojekte gestartet haben, wurden jeweils mit einem Pokal geehrt.

„Schulen sind wichtige Multiplikatoren auf unserem Weg zu einem klimaneutralen Berlin 2050. Je früher und intensiver Schülerinnen und Schüler über den Klimaschutz und was man dafür tun kann, Bescheid wissen, desto besser für uns alle. Den Lehrkräften kommt dabei eine wichtige Aufgabe zu, bei der wir sie gerne unterstützen“, sagte Staatssekretär Gaebler.

Pokale für ausgezeichnete Leistungen

Einen Pokal erhielten das Galileo-Gymnasium aus Charlottenburg-Wilmersdorf, die Möwensee-Grundschule aus Mitte und die W.I.R.-Grundschule Pfefferwerk aus Treptow-Köpenick. Am Galileo-Gymnasium sorgen die Umweltbeauftragten der einzelnen Klassen dafür, dass Klimaschutz ein ständiger Begleiter im Schulalltag ist, z. B. beim Mülltrennen und Altpapiersammeln. Bei Klassenfahrten informierten sich die Neunt- und Zehntklässler darüber, wie Klimaschutz in anderen Städten realisiert wird. Die Schülerinnen und Schüler der Möwensee-Grundschule haben eine Umwelt-AG eingerichtet und wollen den Stromverbrauch ihrer Schule senken. Die jungen Stromsparer informierten sich an außerschulischen Lernorten über die Bereitstellung von Strom und Wärme in Berlin. Auf ihren Energiespar-Leuchttürmen haben sie nächste Maßnahmen für den Klimaschutz an ihrer Schule festgehalten.

Die W.I.R.-Grundschule Pfefferwerk veranstaltete in diesem Schuljahr drei Klimatage, an denen Schülerinnen und Schüler im Bereich der Themen Energie und Klimaschutz experimentierten, ausprobierten und Zusammenhänge hinterfragten. Im schuleigenen Blog wurden die Ergebnisse und Erkenntnisse festgehalten. Für viele besonders spannend war dabei das „Schokoladenprojekt“, in dessen Rahmen u. a. ein Informationsstand in einem Supermarkt betrieben wurde.

Die rund 120 Gäste der Veranstaltung in der Domäne Dahlem nahmen die Gelegenheit wahr, sich vor Ort über den Weg unserer Nahrungsmittel „Vom Acker auf den Teller“ zu informieren. Sie erfuhren während der geführten Rundgänge, welcher Energieaufwand in Äpfeln, Kartoffeln oder Käse stecken kann – aber nicht muss.

Schulen, die im nächsten Schuljahr an dem Projekt teilnehmen wollen, können sich noch bis zum 31. August 2016 bewerben. Alle Informationen und die Bewerbungsunterlagen finden sich im Internet unter www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/klimaschutz/bildung.