Steigende Energiepreise? Kosten senken mit Strom und Wärme aus dem eigenen Keller

Berlin
28. Oktober 2013
  • In fünf Schritten zum Blockheizkraftwerk (BHKW)
  • Berliner Energieagentur bietet qualifizierte Beratung und Umsetzung
  • Broschüre „BHKW für Einsteiger“ informiert leicht verständlich über die Technologie

Heizen wird immer teurer. Die Preise für Erdgas stiegen in den vergangenen zehn Jahren um 60 Prozent. Zusätzlich führte der letzte strenge Winter dazu, dass Hauseigentümer und Mieter bei der Jahresabrechnung eine böse Überraschung erlebten. Einen Ausweg aus der Kostenspirale kann ein Blockheizkraftwerk aufzeigen: Es erzeugt besonders energieeffizient Wärme und Strom für den Eigenbedarf. Die Berliner Energieagentur (BEA) bietet in fünf Schritten Unterstützung auf dem Weg zum Kellerkraftwerk an.

Am Anfang der Beratung steht ein Online-BHKW-Check über die Website www.b-e-a.de. Sollte nach dieser ersten Analyse die Installation eines BHKW grundsätzlich in Frage kommen, führen BEA-Experten einen Vor-Ort-Check durch. Die BEA vermittelt auch geeignete Energieberater und macht Vorschläge für Finanzierung, Installation und Betrieb der Anlage. Die Broschüre „BHKW für Einsteiger“, die Interessierte kostenlos per Post oder als Download erhalten, führt anhand von 30 Fragen und Antworten auf leicht verständliche Weise in die Technik und die Finanzierung ein.

BHKW sind kleine Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK-Anlagen) und unterliegen dem KWK-Gesetz. Wer sie betreibt, erhält für jede Kilowattstunde des erzeugten Stroms einen Bonus in Höhe von 5,41 Cent - zusätzlich zu den vermiedenen Strombezugskosten und zum Erlös über den Stromverkauf an den Netzbetreiber. Darüber hinaus gibt es für neue Anlagen im elektrischen Leistungsbereich unter 20 Kilowatt auf Antrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) einen einmaligen Investitionszuschuss in Höhe von maximal 3.450 Euro.

Schon für kleinere Gebäude mit wenigen Wohnparteien kann sich die Investition in ein BHKW lohnen. Übernimmt ein Energiedienstleister wie die BEA die gesamte Energieversorgung, wird mit dem Gebäudeeigentümer ein Liefervertrag über Wärme, Strom und bei Bedarf auch Kälte abgeschlossen. Die einzelnen Mieter wiederum können günstigen BHKW-Strom aus dem eigenen Kellerkraftwerk beziehen. Sämtliche Investitionen in das BHKW und die Modernisierung der Heizungsanlage, Planung, Wartung und den fehlerfreien Betrieb der Anlage übernimmt die BEA. Sollten darüber hinaus weitere bauliche Sanierungsmaßnahmen geplant sein, ist durch die hohe Einsparung von Primärenergie, die durch das BHKW erreicht wird, die Voraussetzung für günstige Förderkonditionen, z. B. ein KfW-Kredit, gelegt.

Hinweis für Redaktionen: Im Pressebereich unserer Internetseite www.b-e-a.de finden Sie Fotos und Infografiken zum Download.