Trotz Bundesstopp: Berlin setzt Förderung für solarthermische Anlagen fort

Berlin
6. Mai 2010
  • Gasag gibt bis zu 5.000 Euro Investitionszuschuss für eine Solaranlage
  • Kostenlose Machbarkeitsstudie durch die Berliner Energieagentur im Rahmen von „Erdgas + Solar XXL“

Jetzt ist es amtlich. Die Bundesregierung gibt keine Zuschüsse mehr für die Installation von Sonnenkollektoren, die warmes Wasser für Heizung oder Duschwasser erzeugen.

Für Berliner Hauseigentümer gibt es aber einen kleinen Lichtblick. Die GASAG und die Berliner Energieagentur GmbH setzen ihr erfolgreiches Programm “Erdgas + Solar XXL“ fort. Eigentümer von Mehrfamilienhäusern, die in Ergänzung zur Erdgasversorgung solarthermische Anlagen zur Warmwasserbereitung und/oder Heizungsunterstützung installieren lassen, bekommen einen Investitionszuschuss von bis zu 5.000 Euro.
Auf rund 6.000 Hauptstadtdächern glitzern schon Sonnenkollektoren zur Wärmeerzeugung. Seit 2007 fördert die GASAG in Kooperation mit der BEA solche solarthermischen Anlagen im Großformat. Das Projekt „Erdgas + Solar XXL“ hat sich bewährt. Inzwischen sind 30 solarthermische Anlagen in Betrieb, weitere zehn werden gerade gebaut. Bevor es an die Umsetzung geht, erstellt die BEA kostenlos eine Machbarkeitsstudie. Interessierte Gebäudebesitzer in Berlin füllen den Fragebogen „Erdgas + Solar XXL Check“ aus und schicken ihn an die BEA. Bald darauf kann es mit den Gebäude-Analysen losgehen und vielleicht auch mit dem Bau einer Solaranlage.

Kontakt für Journalisten:
Volker Gustedt
Berliner Energieagentur GmbH
Tel.: 0 30 / 29 33 30 - 19
Fax. 0 30 / 29 33 30 - 97
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