Energieeffizienz
Deutschland ist weltweit Spitzenreiter bei Effizienztechnologien. Doch nicht nur im Export liegen Chancen, sondern vor allem in der Anwendung auf den heimischen Märkten.
Maßeinheit für Erfolge auf diesem Gebiet ist die Energieproduktivität. Nach den Plänen der Bundesregierung soll in den nächsten zehn Jahren für eine Einheit des Bruttosozialproduktes nur noch halb so viel Energie verbraucht werden wie im Vergleichsjahr 1990. Dafür sind enorme Anstrengungen in Handwerk und Gewerbe, bei Energieerzeugern und Großindustrie, bei der öffentlichen Hand und in der Wohnungswirtschaft sowie den privaten Verbrauchern notwendig. Ansatzpunkte für weitere Einsparungen im produzierenden Gewerbe sind zum Beispiel die Bereiche Druckluft, Elektromotoren, Pumpensysteme, Lüftung, Kühlung und Kälte, Raumwärme und Warmwasser sowie die Elektronische Datenverarbeitung (EDV).
Im Gebäudebereich gehören dazu Maßnahmen wie Dämmung, Einsatz Erneuerbarer Energien zur Warmwasserbereitung sowie der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) zu Erzeugung von Strom und Wärme in einem Prozess. Spezialisierten Energiedienstleistern kommt wegen ihres Know-hows eine besondere Rolle zu, die angestrebten Effizienzziele zu erreichen. Zur Koordination der Aufgaben hat die Bundesregierung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eine Bundesstelle für Energieeffizienz eingerichtet.
Referenzprojekte

- Erneuerbare Energien
- Gebäudemodernisierung
- Informationskampagnen

- Heizkessel
- Energiemanagement

- Informationskampagnen
- Umweltbildung
- Informationskampagnen
- Umweltbildung
