Energieeffizienz

Deutschland ist weltweit Spitzenreiter bei Effizienztechnologien. Doch nicht nur im Export liegen Chancen, sondern vor allem in der Anwendung auf den heimischen Märkten.

Maßeinheit für Erfolge auf diesem Gebiet ist die Energieproduktivität. Nach den Plänen der Bundesregierung soll bis 2020 für eine Einheit des Bruttosozialproduktes nur noch halb so viel Energie verbraucht werden wie im Vergleichsjahr 1990. Dafür sind enorme Anstrengungen in Handwerk und Gewerbe, bei Energieerzeugern und Großindustrie, bei der öffentlichen Hand und in der Wohnungswirtschaft sowie den privaten Verbrauchern notwendig.

Die richtige Investitionsentscheidung treffen

Ansatzpunkte für weitere Einsparungen im produzierenden Gewerbe sind zum Beispiel die Bereiche Druckluft, Elektromotoren, Pumpensysteme, Lüftung, Kühlung und Kälte, Raumwärme und Warmwasser sowie die Elektronische Datenverarbeitung (EDV). Im Gebäudebereich gehören dazu Maßnahmen wie Dämmung, Einsatz Erneuerbarer Energien zur Warmwasserbereitung sowie der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) zu Erzeugung von Strom und Wärme in einem Prozess. Private Haushalte dagegen benötigen Informationen und Beratung, damit sie die richtigen Investitionsentscheidungen treffen oder Änderungen im Verbrauchs- und Nutzungsverhalten umsetzen können.

 

Referenzprojekte

Rathaus Spandau. Eines von 1.300 ESP-Gebäuden in Berlin, Foto: BEA
Berliner Energiesparpartnerschaften
  • Contracting
  • Gebäudemodernisierung
Partner:
 Land Berlin, Bezirksverwaltungen
Projektzeitraum:
 seit 1996
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Stromsparhelfer vor Ort
Stromspar-Check für einkommensschwache Haushalte
  • Informationskampagnen
  • Umweltbildung
Partner:
 BMU, Caritas, Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD)
Projektzeitraum:
 seit 2009
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